Hertha BSC

Berlin für Hertha – „Nur nach Hause“ wird 20 Jahre alt!

Seit genau 20 Jahren gibt es ein festes Ritual im Berliner Olympiastadion: Heimspiel von Hertha BSC – Noch 5 Minuten bis zum Anpfiff – Die Spieler laufen auf den Platz! Aufstehen, Schal nach oben, Gänsehaut! 60.000 Fans singen: „Nur Nach Hause, geh’n wa nich!“

Zum 20. Jubiläum der Hertha BSC Hymne von Frank Zander gibt es jetzt eine Neuaufnahme, gesungen von prominenten Hertha-Fans. „BERLIN FÜR HERTHA“ heißt die Formation und dieser Name ist Programm! Die Teilnehmerliste liest sich wie das Who is Who der Berliner Musik- und Promi-Szene: Frank Zander, Die Atzen, Peter Fox, DJ Tomekk, Axel Kruse, Zecke Neuendorf, Burna, Daniel Rimkus, Deoz, Harris, Katrin Schifelbein, Peer Kusmagk, Plaetter Pi, Schröder (Berserker), Silla und die Stadionsprecher Udo Knierim und Fabian von Wachsmann. Frisch und rockig präsentiert sich die neue „alte“ Hymne und sogar einen Rap-Part hat man ihr spendiert aber keine Bange, das Original bleibt den Fans natürlich erhalten.

 

Frank erzählt eine kleine Anekdote aus dem Studio:

„Die Jubiläumsaufnahme sollte ja frisch und jung klingen, aber den alten Charme nicht verlieren, das war gar nicht so einfach, also wurde die Hymne komplett live eingespielt und ein Rap-Teil eingebaut. Am Ende hatten wir über 110 Audiospuren – das war wie ein riesiges Puzzle beim Mixen. Die Anfragen und die Termine für so viele Künstler im Studio zu koordinieren war eine echte Herausforderung für meinen Sohn, aber alle spürten, dass da was wirklich Einzigartiges entsteht und so hatten wir innerhalb von sechs Wochen eine Art Gesangsmarathon im Studio. Beeindruckend fand ich auch, dass die harten Rapper-Jungs beim Singen der Hymne butterweich wurden, denn für alle scheint das Thema Hertha eine echte Herzensangelegenheit.“

(Auszug aus dem Interview mit Frank Zander für das Stadiomagazin von Hertha BSC am 30.03.2013)

Das komplette Interview könnt ihr hier lesen:

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Wie alles begann …

1992 fing alles an – ich nahm die deutsche Version des Rod Steward Klassikers „Sailing“ auf. „Nur nach Hause“ ohne Bezug zu Hertha BSC, obwohl ich auch schon damals ein großer Fan der Blau-Weißen war, und ohne die Absicht, dass daraus eine offizielle Hymne entsteht. 1993 kam es aber dann doch alles anders. Ich sollte beim DFB-Pokal-Halbfinalspiel der Hertha-Amateure gegen den Chemnitzer FC diesen Titel live im Stadion singen – natürlich in einer Hertha-Version. Also bastelte ich mit meinem Texter Hanno Bruhn ein paar neue Zeilen für Hertha BSC auf die Melodie von Rod Steward und bis heute singen vor jedem Heimspiel Zehntausende begeisterte Fans: „Alle warten voller Spannung auf das absolute Spiel, denn die Jungens von der Hertha, haben alle nur ein Ziel – heute wollen sie gewinnen für das Blau-Weiße Trikot, sowieso oho oho – Nur nach Hause geh’n wir nicht…“ Gänsehaut pur!  Mittlerweile gibt es von meiner Hymne T-Shirts, CDs, Videos, singende Kugelschreiber, Flaschenöffner, Geschenkkarten, Spardosen, etc.

„Gibt es eine Stadionhymne, die Fans singen, ohne dass sie eingespielt wird? In Berlin schon. „Nur nach Hause geh’n wir nicht“…“ Auszug aus dem Buch „Hertha BSC Das Buch zum Aufstieg“

 

Live im Stadion – Immer etwas ganz Besonderes…